Theaterprojektwoche an der Egelsbergschule

Schauspielende Kinder begeistern mehr als 300 Gäste !

Theaterprojektwoche an der Egelsbergschule am 15./16. November 2019

Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung im Jahre 2012 durften wir Stefan Dehler und Christoph Huber bereits zum zweiten Mal an der Egelsbergschule willkommen heißen. Bewusst haben wir uns für eine erneute Durchführung des Projekts entschieden, dass so bereichernde Erlebnisse und Erfahrungen sowohl für alle Schülerinnen und Schüler als auch Kollegen mit sich bringt. Besonderer Dank geht hier an die Firma Quioptic und die Jugendhilfe Göttingen e.V. für die Bezuschussung des Projekts.

Mit zwei Tagesworkshops wurde das Kollegium der Egelsbergschule von den beiden Profis der freien Theaterformation „Stille Hunde“ aus Göttingen weitergebildet. Hier wurde auch das übergreifende Motto „Monster – Feen – Zauberwesen“ entwickelt und festgelegt.

Während der Projektzeit sind die bestehenden Klassenverbände aufgelöst worden. In Jahrgangsgemischten Gruppen erarbeiteten sich die Kinder unter der Leitung eines LehrerInnen Tandems und dem Stille Hunde Team eine Theatervorstellung. Inhalt, Gestaltung und Umsetzung der einzelnen Stücke wurden innerhalb der Teams mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt.

In der Egelsbergschule gestalteten 6 Teams eine großartige Theatervielfalt die von mehr als 300 Gästen in einem Theaterparcours bestaunt und beklatscht wurde.

Die Gäste wurden am Freitag und Samstag jeweils zu verschiedenen Zeiten von den Theaterprofis Stefan Dehler oder Christian Huber begrüßt. Durch einen Vorhang gelangten sie in die Welt der Monster, Feen und Zauberwesen. Vorbei an diversen gefährlich oder freundlich dreinblickenden Wesen, die während der Projektwoche gestaltet wurden, erreichten die Gäste die erste Vorstellung in der Turnhalle.

Hier erlebten sie eine Tanzformation mit Feen und Trollen begleitet von klassischer Musik. Der dargestellte Streit zwischen Trollen und Feen konnte mit dem Sonnenaufgang ein zufriedenes Ende beider Seiten bilden.

Weiter ging es in den Musikraum zu der Darstellung „Das Monster in mir“.  Die Zuschauer tauchten ein in die Alltagswelt voll schlecht gelaunter Familienmitglieder. In der liebevoll und aufwändig gestalteten Kulisse konnten die Motzmonster später vertrieben werden.

Mit dem Gespensterduell auf dem Dachboden, ebenfalls sehr detailreich gestaltet, konnten die Zuschauer einen Wettstreit zwischen Gespenstergangs verfolgen und wurden sogar Verwünschungen ausgesetzt.

Mit dem Wechsel zur vierten Theaterdarbietung bestaunten die Gäste die Geschichte vom verschwundenen Mond mit großer Bühnenkonstruktion. Die Bösewichte der Unterwelt nahmen diesen für sich ein, konnten sich aber mit den Eigentümern – den Sternenstaubputzern-  zu einem Kompromiss entschließen.

Weiter ging es zur vorletzten Darbietung in ein Kinderzimmer, dass scheinbar von Monstern bewohnt wurde und die Kinder am Einschlafen hinderte und auch den Zuschauern ein klein wenig Gruselgefühl vermittelte. Glücklicherweise konnte bei „Monster unter dem Bett …?“ das Rätsel gelöst werden und entpuppte sich als harmlose Verwechslung.

Den Abschluss bildete die Gruppe „Monsteralarm im Klo“. Mit der Theatersprache „Gromolo“ konnte eindeutig die Problematik eines Toilettenmonsters auf der Schultoilette erzählt werden. Freundlicherweise nahm die Schule das auf der Toilette vereinsamte Monster in die Gemeinschaft auf und konnte neue Freunde finden.

Bei abschließendem Getränk und Snack vom Buffet konnte das Theatererlebnis für unsere Zuschauer in Gesprächen über die vielfältigen Eindrücke ausklingen.

Ganz herzlichen Dank an all die köstlichen Spendenbeiträge für das Buffet, was mit Hilfe des Fördervereins der Egelsbergschule vermarktet werden konnte. Ihr habt mit dem Cafe eine ganz wunderbare Theaterbistro-Atmosphäre geschaffen, in der die Eindrücke einen Raum zum Nachklang fanden.

Besonderes Lob geht an alle Schauspieler und Teamer. Ihr habt großartiges geleistet, seid alle über euch hinausgewachsen und könnt mit Stolz zurückblicken auf die jeweils fünf aufeinanderfolgenden Darbietungen.

Ein großes Dankeschön geht noch einmal an Christoph Huber und Stefan Dehler, die sich in der Projektwoche wie zwei langjährige Kollegen in unserem Schulteam bewegt haben und zu den Kindern sehr schnell einen intensiven und produktiven Kontakt hergestellt haben.

Nun wünschen wir uns, dass die neuen Verbindungen und Freundschaften, die durch das klassenübergreifende Arbeiten während der Projektwoche entstanden sind, sich auch im normalen Schulalltag behaupten und weiterhin für ein gutes Miteinander an unserer Egelsbergschule beitragen können.

 

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